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Botox Injektion

Botox

Botulinumtoxin Typ A ist das Gift, das von der Bakterie Bakterium Clostridium botulinum erzeugt wird. Botox® ist ein Handelsname der selben Substanz. Es kann in sehr geringer Dosierung eingesetzt werden und hemmt dann lokal die Kommunikation zwischen Nervensystem und den Gesichtsmuskel, der die unerwünschte Falte im Gesicht verursacht hat.

Anwendungsgebiete

Die häufigsten Behandlungen mit Botulinumtoxin im Gesicht sind auf der Stirn, um den Mund herum und an den Augen. Während der Behandlung bittet der Arzt die Patientin oder den Patienten Grimassen zu schneiden. Dann sieht der Arzt sofort den Muskel, der die jeweilige Falte erzeugt und spritzt das Botulinumtoxin genau an diese Stelle, um den Muskel zu inaktivieren. Diese Wirkung tritt nach 2-4 Tagen auf und hält etwa 3-6 Monate.

Kosten

Die Kosten liegen bei ab 250 Euro pro Behandlung.

Geschichte

Botulismus, eine Lebensmittelvergiftung nach dem Verzehr von Fleischkonserven in denen anaerobe Botulinumbakterien das Botulinumtoxin produziert haben wurde erstmals 1817 vom Arzt Justinus Kerner beschrieben. Er stellte die Verbindung her zwischen gelähmten Muskeln und den Todesfällen her. Er sah auch als erster den möglichen therapeutischen Nutzen von Botulinumtoxin. 1870 benannte Müller, ein deutscher Arzt die Krankheit Botulismus nach dem lateinischen Wort Botulus = Wurst. 1928 haben Snipe und Hermann Sommer die Substanz Botulinumtoxin zum ersten mal gereinigt hergestellt. 1949 entdeckte die Gruppe von Burgen das Botulinumtoxin die Übertragung zwischen Muskeln und Nerven blockiert. In den 1960er Jahren hat Dr. Alan Scott und Edward Schantz eine erste therapeutische Anwendung gegen Schielen und Lidkrämpfe ( Blepharospasmen ) entwickelt. Heute gibt es über 50 Anwendungsgebiete. Im Jahre 1989 wurde Botox®  gegen Schielen und Lidkrämpfe von der F.D.A., der United States Food and Drug Administration, anerkannt. 2002 wurde Botox® zur Faltenbehandlung von der F.D.A. ebenfalls anerkannt.

Risiken

Selten können Blaue Flecken nach dem Eingriff entstehen.

Siehe auch unsere Hinweise zu Gesundheitsthemen.